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Abschied nehmen, was nicht mehr zu uns gehört...

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In der Dunkelheit der Trauer leuchten die Sterne der Erinnerung…

Nach dem Tod eines geliebten Menschen versinken viele Hinterbliebene in Trauer. Ein Prozess, bei dem es oft Unterstützung oder eine Begleitung braucht.

Für die Hinterbliebenen bedeutet der Tod erzwungenes Loslassen

Verabschiedet sich jemand, der uns nahe steht, aus dem Leben, haben wir nicht die Wahl, ob wir loslassen. Wir müssen.

Doch wenn das Loslassen, das gerade wir so hochloben, kein innerer Prozess ist, sondern ein von außen indizierter Zwang, ist es ganz schön brutal. Trauer sollte nicht verdrängt werden, da unverarbeitete Phasen und mangelnde Akzeptanz des Verlustes zu Krankheiten, Depression und seelischen Schäden führen können.

Das Ziel unserer Begleitung sei dabei nicht, dass der Mensch nicht mehr trauert – dies kann man gar nicht verlangen! Aber dass der trauernde Mensch seinen Weg in ein eigenes Leben wieder findet!

Trauer kann man nicht sehen, nicht hören, kann sie nur fühlen. Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse. Man möchte diesen Nebel packen und fortschieben, aber die Hand fasst ins Leere.

Die Schwierigkeit, oder besser die Chance, liegt eher im Annehmen der Trauer. Trauern bedeutet, alle Gefühle zuzulassen, die mit dem Verlust in Zusammenhang stehen. Erst wenn alle Stadien durchlebt und durchlitten sind, kann Raum für Neues entstehen. Nicht gelebte Trauer heißt meistens Depression.

Es tut weh, diese Leere zu spüren, es tut weh, Dich nicht mehr zu berühren. Es wär noch so viel zu sagen, es gäb an Dich noch so viele Fragen. Unsere Liebe zu Dir wird uns Kraft geben, mit Dir in unseren Herzen weiter zu leben.

Selbsterfahrungsprozesse werden in Gang gesetzt.

Trauer beschleunigt Transformation. Ob wir wollen oder nicht. Abschied von einem Familien-Mitglied, verändert das ganze Familiengefüge. Rollen, in denen wir uns wohlig eingewöhnt haben und über die wir uns definieren, gibt es von heute auf morgen nicht mehr. Mit dem Tod der letzten lebenden Oma, stirbt auch die Rolle Enkelin für immer. Je näher uns die Menschen stehen, desto drastischer werden die Veränderungen.

Nichts ist von Bestand im Leben, vergänglich das Sein. Vertrautheit war uns gegeben; jetzt bist du allein. Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden dich erinnern, dich glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen. Vergesse, was dich verletzt hat, aber vergiss nie, was es dir beigebracht hat! Bedenke: Das Leben ist wie ein Buch. Einige Kapitel sind traurig, andere erfreuen dein Herz und andere sind wirklich erstaunlich. Du kannst nicht das nächste Kapitel deines Lebens beginnen, wenn du ständig den letzten Abschnitt wiederholst und wenn Du nie umblätterst, wirst Du nie verstehen, was das nächste Kapitel deines  Lebens enthält. Mache weiter, lasse es los, der letzte Abschnitt gehört zu einem Kapitel in der Vergangenheit, schließe das Buch nicht, sondern ziehe deine Lehre daraus und blättere einfach um…

Oft ziehen wir diese Energien und Ereignisse, die wir nicht (wahr) haben wollen, wie ein Magnet an.

Erst durch das Ansehen und Würdigen all unserer (energetischen) Anteile, können wir Loslassen und Wandlung herbeiführen. Wir können uns immer mehr in unsere ureigene Kraft und Wahrhaftigkeit transformieren.

Sie erhalten praxisnahes und erprobtes Wissen aus dem Alltag einer Krisen- und Trauerbegleiterin. Raum für Austausch in der Gruppe sowie das Teilen eigener Erfahrungen ist bei den Treffen per Zoom gerne erwünscht.

Du lernst, loszulassen und dich dem hinzugeben, was um dich herum ist. Du erkennst alte Gewohnheiten und Muster und lässt los, was ohnehin schon gestorben ist. Mit dem Vergehen dessen, was nicht mehr funktioniert, kann etwas Neues und Lebendigeres kommen.

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